



Verkehrsmeldungen:
Derzeit liegen keine aktuellen Verkehrsmeldungen vor. Fahrt vorsichtig und kommt gut an.
Neues aus den Ortschaften:
Es wäre so schön gewesen – oder wie der Bau- Turbo am Realitätstest zerschellte.
Bei Gesprächen mit Mitbürgern aus Triangel kommen immer wieder zwei Anliegen zur Sprache. Sowohl junge als auch alte Mitbürger wünschen sich dringend kleine und bezahlbare Wohnungen im Ort, damit sie weiterhin in Triangel leben können.
Bislang ist der Wohnungsbau in unserem Dorf eher mittelprächtig.
Nun schien sich eine Möglichkeit aufzutun, die man als „Win-Win-Situation“ bezeichnen kann.
Im November letzten Jahres kamen ein bekannter Bauunternehmer und ein Investor auf unsere Ortsbürgermeisterin Andrea Kiel und mich zu, um uns ein geplantes gemeinsames Bauprojekt mit der Diakonie Himmelsthür auf dem Gelände des Hauses Triangel vorzustellen. Das Konzept sah Wohnraum für Wohngemeinschaften für Bewohner des Hauses Triangel sowie kleine Wohnungen für junge oder alte Mitbürger von Triangel vor.
Wir brachten außerdem unseren dringenden Wunsch nach neuen, modernen Praxisräumen für Hausärzte ein. Auch hier zeichnete sich eine Lösung ab.
Am 23.03.2026 fand ein Vorgespräch mit verantwortlichen Vertretern des Landkreises statt und man kann es nicht anders sagen: *Das Projekt ist so gut wie tot.*
Was war geschehen?
Auf dem Gelände von Haus Triangel haben sich in dem Bereich, in dem das Gebäude entstehen sollte, über die letzten 50 Jahre Bäume und Sträucher angesiedelt. Diese stellen nun per Definition einen Wald dar. Für mich ist das kein ökologisch wertvoller „Regenwald“, sondern eher ein eingezwängtes Gestrüpp mit ein paar größeren Bäumen zwischen zwei Straßen. Aber es hilft nichts. Wenn dort gebaut werden sollte, müssten diverse Gutachten erstellt und Ersatzanpflanzungen für den Wald vorgenommen werden. Konkret wäre eine dreimal so große Fläche wie die „Waldfläche“ auf dem Grundstück von Haus Triangel erforderlich. Da man gerade dabei ist, sollte man nicht nur diese Fläche, sondern auch die angrenzenden Flächen mit Bäumen berücksichtigen. Es kämen also zusätzliche Aufforstungskosten von ca. 100.000 € plus Gutachterkosten zusammen. Durch die Erstellung der Gutachten ist ein eng getakteter Terminplan nicht mehr möglich.
Gibt es bei diesem Trauerspiel wenigstens einen Gewinner?
Das Weltklima oder das Klima in Deutschland jedenfalls nicht. Selbst für das Klima in unserem Dorf ist es egal, ob dort ein paar Bäume gefällt werden. Triangel ist jetzt keine zugepflasterte Betonwüste. Es ist eher ein grünes Dorf mit großen Gärten. Der Ortsrat hat in den letzten Jahren im öffentlichen Raum zahlreiche Obstbäume gepflanzt und ist dabei Schotterflächen in Blumenbeete umzuwandeln.
Ich will mich nicht an populistischen „Verwaltungs- oder Beamtenbeschimpfungen” beteiligen, denn die Mitarbeiter des Landkreises wenden nur die gesetzlichen Regelungen an, die wir als Gesellschaft durch unsere Politiker geschaffen haben. Welchen Entscheidungsspielraum sie haben, kann ich nicht beurteilen.
Der ganze Frust über die verspielte Chance für Triangel kam für mich in folgender Bemerkung sinngemäß zum Ausdruck: „Die Fledermäuse mögen gewonnen haben, aber die betroffenen Menschen haben verloren.“
Eine gute Idee, eine gute Initiative ist an den Realitäten gescheitert. In Deutschland ist alles bis ins letzte Detail geregelt, auch warum es gerade wieder einmal nicht geht.
Ich kann nur sagen: So wird das nichts, Deutschland! Das Blabla über Turbos oder Bürokratieabbau kann ich nicht mehr hören. Das Gleiche gilt für häufig reflexartig geäußerte Plattitüden, wenn etwas reformiert werden soll.
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis an die „Alternativen für Deutschland“: An den Migranten liegt es nicht. Den Stillstand haben wir schon selbst zu verantworten.
Ihr Peter Weber
30. März 2026, 16:30 Uhr
Kommunalpolitik in ihrer untersten Liga!
Am 18.03.2026 war es wieder so weit: Ortsratssitzung in Triangel. Es waren ca. 15 Mitbürger anwesend, was dem normalen Durchschnitt entspricht. Eigentlich standen interessante Themen auf der Tagesordnung, aber man muss zur Kenntnis nehmen, dass es die meisten Mitbürger nicht sehr interessiert.
Dennoch möchte ich mit einem kleinen Bericht über die Sitzung versuchen, beim einen oder anderen Neugierde auf die nächste Sitzung zu wecken.
Bericht über die Sitzung:
Ortsbürgermeisterin Andrea Kiel berichtete über die letzten Aktivitäten im Ort. Diese reichten vom offenen Adventskalender über die Veranstaltung „Glühwein und Lichterglanz” bis hin zu den Frühjahrsaktivitäten. Für April sind das Osterfeuerchentreffen (4.4.) und der Umwelttag (11.4.) geplant.
Gemeindebürgermeister Jochen Koslowski berichtete über die Eingaben zum neuen Raumordnungsplan des Regionalverbandes Braunschweig. Für Triangel ist dabei wichtig, dass wir bei den zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten gleichgestellt mit Grußendorf werden.
Beim Punkt „Ortsratsbudget 2026” wurden einstimmig 500 € für die Umwandlung öffentlicher Schotterbeete eingestellt. Der Gemeinschaftsantrag von Andrea Kiel und Peter Weber zur Überarbeitung des Bebauungsplans „Zum Holzplatz” wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Der Statusbericht der Verwaltung zum Begegnungs- und Bewegungspark fiel sehr ernüchternd aus. Der Ortsrat ist der Meinung, dass in den vergangenen Monaten viel Zeit verloren wurde. Bis heute ist es nicht gelungen, eine Ausschreibung für einen Fachplaner zu veröffentlichen. Da das Projekt bis zum 1. März 2027 komplett umgesetzt werden muss, um die gesamten Fördergelder nicht zu verlieren, ist die Verwirklichung des Parks als gefährdet anzusehen. Die Unzufriedenheit des Ortsrates mit dem Umsetzungsstand war deutlich zu spüren. Der Ortsrat erwartet vom Fachbereich Technische Dienste hier mehr Engagement!
Unter dem Punkt „Anregungen und Fragen“ wurden die Ausschreibungen „Fläche Penny-Dreieck“ und „Restfläche Gewerbegebiet Rohrwiesen 2“ angesprochen. Leider sind beide Ausschreibungen bis heute nicht erfolgt.
Von Mitbürgern wurden Fragen zur geplanten Ausgleichsfläche hinter der Sport- und Freizeitanlage sowie zum Bebauungsplan „Zum Holzplatz” gestellt. In diesem Zusammenhang möchten wir nochmals auf die Bürgersprechstunde hinweisen, die jeweils vor der Ortsratssitzung ab 17 Uhr stattfindet.
Ihr Peter Weber
23. März 2026, 22:11 Uhr
Man muss mit gutem Beispiel vorangehen.
Wie um so manches Thema ist auch um Schotterbeete ein Kulturkampf entbrannt. Woke gegen gesunden Menschenverstand, Gutmensch gegen Normalo. Wie immer ist die durch die „sozialen Medien“ hochgepuschte Diskussion einfach nur unsinnig. Im Grunde sind solche Flächen der Marketingerfolg der Baumärkte. Die Menschen, die solche Gärten angelegt haben, erhoffen sich meist einen pflegeleichten Garten. Erst mit der Zeit bemerken sie, dass dem nicht so ist und die Flächen unansehnlich altern, wenn man sich nicht darum kümmert.
Ich möchte gar nicht in eine Pro- oder Kontra-Diskussion einsteigen. Aber was berührt die Seele nach der dunklen Jahreszeit mehr?
Die ersten Blüten, um die sich die ersten Bienen tummeln, oder eine graue Kies- oder Schotterfläche ohne jegliches Leben? Was heizt sich im Sommer mehr auf: Steine oder Grünflächen?
Per Gesetz sind Schotterflächen im privaten wie im öffentlichen Raum verboten. Doch wie kann man die Mitbürger motivieren, keine Schotterflächen anzulegen oder sie wieder umzuwandeln, wenn sich auf gemeindeeigenen Flächen teilweise selbst Schotterflächen befinden?
*Antwort: gar nicht!*
Wir haben jetzt für die Ortschaft Triangel einen Antrag gestellt, mindestens zwei Schotterflächen pro Jahr in Grünflächen umzuwandeln. Hierbei werde ich die Gemeinde unterstützen, falls gewünscht. Eine Fläche haben wir bereits in ein kleines Staudenbeet umgewandelt, das pflegeleicht und trockenresistent ist.
Falls jemand seine privaten Schotterflächen ebenfalls in Staudenbeete umbauen möchte, aber nicht so recht weiß, wie er das angehen soll, gebe ich gerne ein paar Tipps.
*Hinweis*: Ortsratssitzung des Ortsrates Triangel ist am 18.03.2026 ab 18 Uhr in der Sport- und Freizeitstätte in Triangel, Hasenbuschweg 50.
Ihr Peter Weber
16. März 2026, 09:56 Uhr
Grünschnittabholung in Westerbeck
Auch in diesem Jahr wieder: Junge Gesellschaft sammelt in Westerbeck Grünabschnitt für das Osterfeuer ein.
9. März 2026, 15:00 Uhr

Copyright „Mein Sassenburg“ App
Unterstütze uns - Datenschutz - Kontakt - Impressum
MeinSassenburg ist eine Marke die beim DPMA angemeldet ist.
























